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EIN PROJEKT ZUR ERHALTUNG, FÖRDERUNG, ENTWICKLUNG

DER KULTURLANDSCHAFT AARE-SEETAL

 

Moränen, Molassehügel, Schotterebenen, durchzogen von kleineren und grösseren Gewässern wie Hallwilersee, Aabach und Bünz, prägen diese von Gletschern unterschiedlich geformte Landschaft, welche im Norden durch Aare und Kettenjura begrenzt ist.

In der Region Aare-Seetal des Kantons Aargau treffen zwei sehr unterschiedliche Landschaftstypen aufeinander. Während das Seetal durch seine idyllische Seeumgebung mit teilweise naturnahen Uferbereichen, Kleinstrukturen und Hochstammgärten kulturlandschaftlich geprägt ist, bildet der Raum Aare–Lenzburg mit ausgedehnten Siedlungsgebieten, Industriebauten, dichten Verkehrsachsen und Abbaugebieten eine typische Agglomerationslandschaft.

Durch Intensivierung der Landwirtschaft, Erholungsdruck, Überbauungen und Strassen sind in beiden Teilen nur noch Reste einer einst vielfältigen Kulturlandschaft vorhanden. Es verschwanden nicht nur viele Lebensräume und zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, sondern auch eine Vielzahl nachhaltiger Nutzungsformen und hohe Lebensqualitäten für die Bewohner und Bewohnerinnen.

Wirtschaftlich stehen auch die Bauern der Region Aare-Seetal zunehmend unter Druck. Alternativen bieten sich in der ökologischen Bewirtschaftung, in regionalen Produkten, in der Landschaftspflege und in Angeboten für die Gesundheitsförderung / Erholung in der Natur.

In Zukunft muss es vermehrt ein Anliegen der Öffentlichkeit sein, diese Bemühungen zu unterstützen und bestehende Werte zu erhalten.

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